Gussasphalt wird vom Asphaltmischwerk in beheizten Rührwerkskesseln zur Baustelle transportiert und dabei weiter gemischt. Langsam laufende Rührwerke verhindern ein Absinken der gröberen Gesteinskörnungen; die Masse bleibt homogen.
Durch die Beheizung – auch während des Transportes – behält die Gussasphaltmasse stets ihre Verarbeitungstemperatur.
Liegender Rührwerkskessel
Transport zum Einbauort mittels Pumpe
Die Rührwerkskessel sind entweder auf LKW-Fahrgestelle aufgesetzt oder werden als Anhänger mitgeführt. Es werden Rührwerkskessel mit stehenden und liegenden Rührwerken eingesetzt.
Die Art des Zwischentransports vom Rührwerkskessel zur Einbaustelle hängt von den Möglichkeiten an der Baustelle ab. Bei kleinen oder schwer zugänglichen Einbaustellen wird die Gussasphaltmasse in Schubkarren oder Eimern zu den Streichern transportiert. Bei größeren, befahrbaren Einbaustellen, z.B. auf Parkdecks, werden motorbetriebene Dumper mit Fassungsvermögen bis zu einer Tonne eingesetzt.
Bei Einbaustellen in höher gelegenen Geschossen wird die Gussasphaltmasse in Schubkarren oder Kübeln mit Aufzügen oder – z.B. bei Flachdächern – mit dem Kran auf die Einbauhöhe verbracht.
Mittlerweile sind für den Zwischentransport Pumpen entwickelt worden, deren Einsatz jedoch erst ab einer bestimmten Größe der Einbaufläche rentabel ist. Sie sind aber eine Alternative, wenn mit den herkömmlichen Zwischentransporten Baustellen nicht oder nur mit großem Aufwand erreicht werden können.