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gussAward 2012

Die Gewinner: Haus der Astronomie, Architekten Bernhardt + Partner

Haus der Astronomie (1)
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Haus der Astronomie (1)
Haus der Astronomie (2)
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Haus der Astronomie (2)
Haus der Astronomie (3)
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Haus der Astronomie (3)
Herr Manfred Bernhardt
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Herr Manfred Bernhardt
Herr Axel Müller
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Herr Axel Müller
Haus der Astronomie (4)
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Haus der Astronomie (4)
Preisverleihung
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Preisverleihung
Die einstimmige Entscheidung für den Gewinner des gussAward 2012 fiel auf die Architekten Bernhardt + Partner aus Darmstadt für ihr Projekt „Haus der Astronomie“ in Heidelberg.
„In dem architektonisch einzigartigen Gebäude, dessen Bauherrin die Klaus-Tschira-Stiftung (KTS) ist, soll Schülern, Lehrern und der breiten Öffentlichkeit zukünftig die faszinierende Wissenschaft der Astronomie verständlich gemacht werden. Über die Begeisterung für das Weltall und seine rätselhaften Geheimnisse möchte man Kindern und Jugendlichen die Naturwissenschaften näher bringen, den Medien und der Allgemeinheit astronomische Erkenntnisse zugänglich machen und den Austausch von Wissenschaftlern fördern. Diese Zielsetzung versteckt sich beim Heidelberger Haus der Astronomie nicht nur hinter der Fassade, sondern drückt sich auch in der außergewöhnlichen Gesamtoptik des Gebäudes aus.“ (Joco)
Beeindruckt und fasziniert lauschte das anwesende Publikum den Ausführungen der Architekten Manfred Bernhardt und Axel Müller von der Idee bis zur Umsetzung.
Architekt Manfred Bernhardt orientierte sich bei seinem Entwurf an der Form einer Spiralgalaxie. „Doch was ist eine Galaxie? Hierzu mussten wir erst einmal googeln…“ Anschaulich erläuterte Bernhardt die aufwendige computeranimierte Suche nach einer geeigneten Galaxie. Er stattete das Haus mit einem Kern und schwungvollen Spiralarmen aus, die an Umlaufbahnen erinnern, und Besuchern die unfassbare Dynamik des Weltalls schon vor dem Betreten vor Augen führen.
Der Architekt Axel Müller erläuterte im Anschluss eindrucksvoll die Umsetzung des Entwurfs und den Einsatz von Gussasphalt unter erschwerten Bedingungen.
„In den öffentlich frequentierten Bereichen wurde BituTerrazzo® Nero als geschliffener Asphalt eingesetzt. Die Vielfalt der Einsatzbereiche selbst als auch die Möglichkeit, große zusammenhängende Flächen nahezu fugenlos verlegen zu können, führten zur Entscheidung für das Material Gussasphalt. “ [PDF]
Mit Stolz nahmen die Architekten Manfred Bernhardt, Axel Müller und Thomas Mrokon unter dem Applaus der anwesenden Gäste den Preis entgegen und zeigten sich auf der Bühne gemeinsam mit dem Geschäftsführer des ausführenden Unternehmens Schiefner & Schreiber GmbH, Hanau, Herrn Klaus Dreßler.

Die Zweitplazierten: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück,
Dürr Gesellschaft von Architekten mbH

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (1)
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Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (1)
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (2)
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Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (2)
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (3)
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Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (3)
Herr Dürr
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Herr Dürr
Preisverleihung
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Preisverleihung
Das Büro Dürr Gesellschaft von Architekten mbH aus Berlin belegte den zweiten Platz mit ihrem Projekt Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.
„Die Aufwertung der einfachen Architektur der Garagen durch ein geradliniges, stimmiges, modernes Innenraumkonzept überzeugte ebenso wie das Gesamtkonzept der Umnutzung. Beeindruckt zeigte sich die Jury auch von den Details (Fußbodentanks) und der handwerklichen Ausführung.“ (Jury)
Der Architekt Stefan Dürr erläuterte dem anwesenden Fachpublikum in eindrucksvoller Art und Weise die Idee und die Umsetzung zur „Nutzung und Gestaltung des ehemaligen Konzentrationslagers“ in Ravensbrück, untermauert von einer im Hintergrund laufenden beeindruckenden Bildergalerie.
Bei der Realisation des Projektes unter Anwendung von Gussasphalt stand folgende Konzeption im Vordergrund:
  • Aufbau eines musealen Zentrums im historischen Gebäude der ehemaligen Kommandantur und des Garagentraktes als zentralen Ausstellungsbereich
  • Vertiefende Ausstellungen an einzelnen historischen Orten
  • Errichtung eines funktionalen Kernbereiches für Besucherinformation, Archiv/Bibliothek, Verwaltungs- und Kinoräume, Wechsel- und Sonderausstellungsbereich sowie Gedenkstättenverwaltung und damit in unmittelbarer Nähe zum musealen Zentrum
  • Entwicklung eines Besucherleitsystems von der musealen Präsentation zu historischen Orten.
  • [PDF]
Sichtlich gerührt nahm der Architekt Stefan Dürr unter dem Dank an seine Mitarbeiter und an das ausführende Unternehmen Firma HÜNEKE Neubrandenburg, dessen Geschäftsführer Herr Hendrik Marossow anwesend war, den 2. Preis entgegen.

Noch ein 2. Platz: BORG + NMS Deutsch Wagram,
Franz Architekten ZT GmbH

BORG + NMS Deutsch Wagram (1)
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BORG + NMS Deutsch Wagram (1)
Herr Schink, Stein-Zeit
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Herr Schink, Stein-Zeit
BORG + NMS Deutsch Wagram (2)
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BORG + NMS Deutsch Wagram (2)
Preisverleihung
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Preisverleihung
Ebenfalls den zweiten Platz erreichte das Büro Franz Architekten ZT GmbH aus Wien mit ihrem Projekt BORG + NMS Deutsch Wagram (Gesamtschule in Wien).
„Fasziniert war die Jury von der Lebendigkeit und (Multi-)Funktionalität des Baustoffs Gussasphalt, welches in diesem Projekt besonders gut zur Geltung kommt. Ebenso überzeugte das architektonische Gesamtkonzept, welches in den unterschiedlichen Nutzbereichen funktional umgesetzt wurde.“ (Jury)
Stellvertretend für das verantwortliche Büro Franz Architekten erläuterte Herr Schink vom ausführenden Unternehmen Stein-Zeit in Steyr, Österreich, die Wahl für Gussasphalt als BituTerrazzo® im gesamten Schulgebäude:
„Strapazierfähige Böden sind im Schulbetrieb ein absolutes Muss. Der Gussasphalt-Estrich BituTerrazzo® war nicht nur unter diesem Gesichtspunkt für die neue Schule im österreichischen Deutsch-Wagram bei Wien die erste Wahl. Mit dem richtigen Schliff ist der Bodenbelag nicht nur langlebig, sondern setzt auch optische Highlights.“
Im gesamten Schulgelände fand Gussasphalt als BituTerrazzo® vielfältige Anwendung, ob als Stufen im Treppenhaus, als Sitzmöglichkeiten in der Bibliothek und in der Sporthalle oder als Bodenbelag in den Fluren, Klassenräumen und Pausenhallen.
Im Namen des honorierten Architekturbüros Franz Architekten nahm Herr Schink den zweiten Preis begeistert entgegen.
Die Gewinnerprojekte
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Die Gewinnerprojekte
Wir gratulieren ganz herzlich!
Mehr zu den Gewinnerprojekten und den übrigen Teilnehmern erfahren Sie auch in unserer kommenden Ausgabe des gussasphaltMAGAZINs ab November 2012! Eine erste Übersicht aller Projekte finden Sie hier!
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Bewerber um den gussAward 2012: PAUSA Tonnenhalle, Mössingen; Baldauf Architekten + Stadtplaner GmbH, Stuttgart. Hier finden Sie alle Projekte in der Übersicht.

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